Samedi 6 février 2010 6 06 /02 /2010 14:49

Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank Thomas Mayer sieht den Euro wegen der Überschuldung vor einer existentiellen Krise. Das äußerte er in einem Interview gegenüber der WELT : http://www.welt.de/wirtschaft/article5935397/Oekonom-der-Deutschen-Bank-warnt-vor-Euro-Crash.html 


Der Ökonom  beschreibt die aktuelle Lage als die schmerzhafte Alternative "Schuldendeflation" oder Inflation. Mayer hält deshalb mittel- und langfristig Inflation für unvermeidlich. Mayer spricht sogar vom "finalen Crash", wenn die Blase platzt, die durch die Politik des billigen Geldes in den letzten Jahren erzeugt wurde.


Diese klaren Äußerungen sind bemerkenswert, da sie die Kritik bestätigen, die Liberale seit Jahren vorbringen, aber bislang von der veröffentlichten Meinung mit einigen Ausnahmen nicht zur Kenntnis genommen wurde. Die Wirtschaftspolitik, die die letzten vier Jahre betrieben wurde und als unvermeidlich dargestellt worden ist,  steht vor dem Offenbarungseid. Die Niedrigzinspolitik, die Politik der Konjunktursteuerung und Staatsverschuldung mögen die Wirtschaft im Wahljahr stabilisiert haben, in mittel- und langfristiger Perspektive ist diese Form des Staatsinterventionismus Teil des Problems und nicht der Lösung.

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Par Patrice Cardot - Publié dans : Réfléchir à l'Europe que nous voulons
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